Gemeinde

  • 14. Straßenfest im Akazienweg

    • Amtsblatt Nummer: 08/2014

    Im Akazienweg auf dem Ölmühlenberg gibt es jedes Jahr im Sommer ein zwangloses Fest. Angefangen hat es im Jahr 2000, als die meisten Einwohner am oberen Ende des Neubaugebietes eingezogen waren. Damals war es ein Fest zum gegenseitigen Kennenlernen, berichtete Pia Wils.

    Mittlerweile ist es zu einer guten Tradition im Sommer geworden, an der fast alle Bewohner teilhaben wollen. Es wird in lockerer Atmosphäre gegrillt, getrunken, geschwatzt und zur vorgerückter Stunde auch getanzt. „Wir vertragen uns hier alle sehr gut“, meinte Frau Wils beim 14. Straßenfest Anfang Juli. Außerdem sei der Akazienweg eine sehr schöne Wohngegend mit Blick auf die die Ackerebene und die Fahnerschen Höhen. „Hier brauchen wir nur vor die Tür zu gehen, und schon sind wir mitten in der Natur“, schwärmt sie.

  • 20 Jahre Bürgermeister

    • Amtsblatt Nummer: 08/2010

    1990 wählten die neuen Gemeindeverterter Jürgen Hieber als ersten Bürgermeister nach der Wende. Schon vor der Wahl versprach er, die gute Arbeit der früheren Bürgermeister fortzusetzen, was er auch unter neuen Bedingungen tat. Die Straßen, Gassen und Gehwege wurden gepflastert oder geteert, so dass jeder Bürger in „Hausschuhen“ durch das Dorf gehen kann. Neue feste Brücken führen über die geräumte Schmale Gera. Sein besonderes Anliegen galt vor allem den Institutionen und Vereinen: Das FFW-Gerätehaus mit neuen Fahrzeugen, die Sportstätten, der Rentnertreff und unsere „fast neue“ Kita erstrahlen im neuen Glanz. Die Einweihung des um-und ausgebauten Dorfgemeinschaftszentrum am 10.07. ist das vorläufig letzte Objekt. Viele weitere Erfolge wären zu nennen wie der Wohnungsbau, die Stromversorgung u. a. m.

    Die Aufwertung und Verschönerung unseres Dorfes konnte er natürlich nicht allein lösen. Seine Ratsmitglieder, von denen A. Fischer, A. Josten, L. Kroll und Ch. Voß seit 1990 dabei sind, und aktive Einwohner unterstützten ihn.

    Vor allem muss erwähnt werden, dass unsere Gemeinde dank der weisen Voraussicht der Vorhaben und des knappen Verwaltungshaushaltes niemals mehr ausgegeben als sie eingenommen hat. Außerdem erhöhte man nicht die Steuern, Gebühren und Abgaben im Prinzip. Wir stimmen nicht mit der Einschätzung überein,dass wir über unsere Verhältnisse gelebt hätten. Gespart wurde u. a. beim Bürgermeistergehalt (nicht hauptamtlich, sondern nebenamtlich) oder bei der Einstellung weniger Personal. So erreichte die Gemeinde, dass sie schuldenfrei ist - trotzdem Vieles geschaffen wurde. Wir wünschen und hoffen, dass der „alte und neue“ Bürgermeister mit seinen Getreuen fünf Jahre weiter so erfolgreich wirtschaften wird. Ja, man muss eigentlich darüber grübeln:Was fehlt noch? Was sollte noch verbessert werden? Leider konnte der Bürgermeister das „Aus“ unserer Schule nicht verhindern, aber er rettete die Turnhalle. Also auf zu neuen Taten mit Unterstützung unserer Bürger. Nach 2010 winkt Jürgen Hieber dann der verdiente Bürgermeister- Ruhestand!

  • 7. Nurzner Weihnachtsmarkt

    • Amtsblatt Nummer: 14/2014

    Auf dem Nurzner Weihnachtsmarkt wird es von Jahr zu Jahr voller.

    Mittlerweile hat dieses Fest in der Vorweihnachtszeit über die Ortsgrenzen hinaus einen guten Ruf, meinte Cheforganisator Kuno Richter.

    So waren kurz nach der Eröffnung am 30. November mit einem Programm der Kirchbergzwerge einige hundert Gäste da, um sich Kaffee und Kuchen, Glühwein und Punsch oder Bratwurst und Brätel schmecken zu lassen und miteinander einige schöne Stunden zu verbringen. Andrang herrschte auch an den Ständen an denen Weihnachtsgestecke oder Pfefferkuchenhäuschen verkauft wurden. Die Häuschen waren wie an den Jahren zuvor von Stephan Geyer selbst gebacken und gebastelt worden. Von den 40 Exemplaren waren eine halbe Stunde nach Beginn des Marktes schon ein Viertel verkauft, berichtete er.

  • 83 Sorten Bier

    • Amtsblatt Nummer: 04/2011

    Der Getränkemarkt „Vollgut“ am Ortseingang aus Richtung Nöda stellt Überlegungen an, jetzt in der helleren Jahreszeit die Öffnungszeiten zu verlängern. Zur Zeit ist die Scheune von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sowie von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie am Sonnabend von 9.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. „Wenn der private Vorrat einmal bei sehr großem Durst alle sein sollte, bis ich auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichbar“, sagte Ute Hanke, die den Laden managt (Tel. 0162 1944360). Der Markt führt 83 Sorten Bier, zwölf Sorten alkoholfreie Getränke, und vier Sorten Radler. Es werden auch Spirituosen, Kaffee, Fischkonserven, Süßigkeiten, Knabbergebäck und Holzkohle angeboten. Alle zwei Wochen wechseln preiswerte Angebote. Zapfanlagen und Bierwagen können ausgeliehen werden. Fassware gibt es auch auf Kommission.

    Die Kundschaft kommt bis aus Nöda und Haßleben, berichtet Ute Hanke. Wünschen würde sie sich, dass der Laden noch besser von den Nurzenern angenommen wird. Dann würde die Firma Waldhoff, die den Markt betreibt, eventuell auch als Sponsor bei der Kirmes einsteigen, meint sie. Vorerst sei geplant, für das Sommerfest ein Fass Bier zu spenden.

  • Abriss der Obermühle

    • Amtsblatt Nummer: 10/2015

    Die Obermühle am Ortseingang von Nurzen aus Richtung Nöda ist Geschichte. Am 13. Oktober hat die Firma Schliefke mit dem Abriss des Gebäudes begonnen. Investor Mario Schliefke wird das gesamte Grundstück in den nächsten Wochen erschließen und mehrere Einfamilienhäuser errichten. Mit der Vermarktung des Projektes soll umgehend begonnen werden, berichtete er.

  • Abschied Ortschronist

    • Amtsblatt Nummer: 06/2022

    Liebe Nurzener

    Ich habe das Ehrenamt als Ortschronist von meinem Vorgänger Dieter Domann vor zwölf Jahren übernommen. Mit sehr viel Freude, mit einer guten Portion Enthusiasmus und mit nicht unerheblichem zeitlichem Aufwand begleitete ich den zurückliegenden zwölf Jahren die Entwicklung des Dorfes und das Leben in den Vereinen. Überall war ich mit Schreibblock und Kamera dabei, um die das Leben in der Gemeinde für die Nachwelt zu dokumentieren. Die „Thüringer Laterne“ fortzuschreiben war mir dabei eine Herzensangelegenheit.

    In meinem Leben habe ich immer versucht, rechtzeitig bestimmte Aufgaben an fähigem Nachwuchs zu übertragen. Das Alter fordert langsam Tribut, deswegen werde ich das Ehrenamt Ende des Monats aufgeben. Glücklicherweise hat sich Patrick Voigt bereit erklärt, die Arbeit fortzusetzen. Ihm liegt die Geschichte von Riethnordhausen ebenfalls am Herzen.

    Ich bedanke mich für die Unterstützung, die ich von ganz vielen Seiten erfahren habe und sage Tschüss als Ortschronist.

  • Abschied von der Schenke

    • Amtsblatt Nummer: 02/2015

    Am 8. Januar kurz 12.00 Uhr griff der Bagger das erste Mal zu. Der Abriss der rund 100 Jahren alten und inzwischen baufälligen Schenke nahm seinen Anfang. Viele Einwohner waren gekommen, um persönlich Abschied von dem markanten Gebäude mitten im Ort zu nehmen. Nicht wenige waren jeden Tag während der mehr als zwei Wochen andauernden Arbeiten da und dokumentierten den Abriss für das persönliche Archiv. Insgesamt fielen beim Abriss des 20 mal 15 Meter großen Gebäudes rund 3.000 Kubikmeter Bauschutt an berichtete Polier Dietmar Schulze von der Firma Schliefke, die die rund 46.000 Euro teuren Arbeiten erledigte. Das Eingangsportal der Schenke, das eventuell für einen anderen Bau wiederverwendet werden soll, war nach Ansicht von Bauexperten nicht zu retten. Der Stein war mit der Zeit zu mürbe geworden.

    Am 26. Januar war der Platz mitten im Dorf endgültig geräumt. Mehr als eine freie Fläche war von einem Kapitel Dorfgeschichte nicht übrig geblieben. Die soll jetzt allerdings so gestaltet werden, dass sie zu einem markanten Zeichen von Riethnordhausen wird. Vorschläge dazu werden Studenten der Fachhochschule Erfurt erarbeiten.

  • Achtung!

    • Amtsblatt Nummer: 04/2010

    Die nächste Blutspendeaktion findet am 30.04.10 statt.

    Am 11. April 1945 - vor 65 Jahren besetzten Amerikaner unseren Ort.

    Am 11. April 1945 wurde auch das KZ Buchenwald befreit.

    Der Schwur der Überlebenden von Buchenwald: Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!

  • Aktuelles aus Riethnordhausen

    • Amtsblatt Nummer: 01/2020

    Das Hotel Landvogt hatte am 4. Januar zum 2. Neujahrsglühen eingeladen. Hotelchefin C. Voigt, Sohn Sebastian und Enkelin Josephine hatten bei der Bedienung der Gäste aus Nurzen, Nöda und auch aus Mittelhausen alle Hände voll zu tun.

    Im Bürgerhaus von Riethnordhausen hatten sich am ersten Januar-Wochenende hunderte Tauben versammelt. Etwa jede zehnte hat auf der Erfurter Kreistaubenschau für besonders hohen Zuchtstandard die Bewertung „vorzüglich“ oder „hervorragend“ erhalten.

  • Amtsblatt war verschollen

    • Amtsblatt Nummer: 09/2017

    Das Amtsblatt ist im vorigen Monat durch widrige Umstände nicht an die Haushalte in Riethnordhausen ausgeliefert worden. Austräger Rainer Franke hatte ein paar Tage wohlverdienten Urlaub. Seine Vertreterin, Angelika Hirte, wartete am vereinbarten Ort und Tag allerdings vergeblich auf die Lieferung des Amtsblattes. Ein Subunternehmen hatte die Zeitungen fälschlicherweise ein paar Gassen weiter abgeladen. Als sie schließlich gefunden wurden, hatte Dauerregen die Amtsblätter unbrauchbar gemacht.

  • Ankündigungen

    • Amtsblatt Nummer: 07/2010

    Am 09.07.10 ist die nächste Blutspende-Aktion!

    Vom 30.07. - 01.08.10, findet das beliebte Sommerfest des Kirmesverein e.V. statt.

    Nach dem Frühlingskonzert der Tiefthaler Liedertafel gastieren am 17.09.10 in der St. Bonifatius-Kirche die Don-Kosaken.

  • Apres-Ski am Kirchberg

    • Amtsblatt Nummer: 04/2013

    Die Witterung in den vergangenen Wochen lockte wahrlich nicht zu ausgelassenem Treiben in der Natur. Bei zum Teil zweistelligen Frostgraden, scheidendem Ostwind und immer wieder Schnee blieben die Nurzener lieber in den warmen vier Wänden, als sich Draußen kalte Füße zu holen. Der Höhepunkt dieser anhaltenden Wetterlage war der Ostermontag, der Frühaufsteher mit einer geschlossenen Schneedecke überraschte. Kein Aprilscherz!

    Antje Straube vom Weinberg ließ davon aber nicht beeindrucken. Sie lud alle, die Lust hatten, Mitte März zu einer Apres-Ski-Party am Kirchberg ein. Schnell waren mit fleißigen Helfern ein Getränkebuffet und ein Grill aufgestellt, und das Fest konnte beginnen. Für eine Rodelbahn reichte der Schnee zwar nicht mehr, aber dem Glühwein wurde kräftig zugesprochen.

    Für die tolle spontane Idee erntete Antje Straube Dank.

  • Arbeiten am Seniorenklub begonnen

    • Amtsblatt Nummer: 11/2012

    Die Firma Oswald aus Riethnordhausen hat Ende September mit den Umbauarbeiten an der Küche des Seniorenklubs begonnen. Der alte Fußboden wurde herausgebrochen und eine neue Betonfläche eingebracht.

    Nach Fertigstellung der Arbeiten erhält der Treff eine komplett neue Küche, einschließlich der technischen Geräte. Die Ersatzbeschaffung hatte der Rat bereits im August beschlossen.

  • Aus der Chronik

    • Amtsblatt Nummer: 09/2010

    Im Kindergarten treten Veränderungen ein Der Westflügel des Kindergartens, indem nach Auszug des Bürgermeisteramtes eine 3. Gruppe untergebracht ist, droht einzustürzen, deshalb wird 1971 der gesamte Teil abgerissen, ein ordentliches Fundament und ein großer Gruppenraum geschaffen und somit eine einheitliche Front erreicht. Die Kindergruppe war vor dem Einzug in ihren neuen Raum im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus untergebracht.

    Nun können die Leiterin G. Kraus und die Erzieherinnen G. Erdmann, E. Sellmann und K. Rottländer alle einheimischen Kinder in den 3 freundlichen Räumen betreuen.

    Später weichen die alten, eisernen Öfen modernen Heißluftöfen und beheizen auch den Waschraum und die Toiletten, die wie die Kleinküche nicht mehr außerhalb sind. Die Kleidungsstücke der Kinder werden nicht mehr in den Gruppenräumen aufbewahrt, sondern in einem separaten Raum. Ebenfalls fliegt aus allen Räumen der alte Holz-Estrich-Fußboden heraus und wird durch Spannteppiche ersetzt.

    Der Spielplatz wird vergrößert und mit neuen Spielgeräten versehen.

    Ende 1976 übernimmt Frau Gudrun Erdmann die Leitung des Kindergartens. Frau Sellmann, Frau Spiegler und Frau Möbius helfen als Erzieher. Frau Beck ist die technische Kraft und Frau Linde hat den Vorsitz im Elternaktiv.

    „Ein zünftiges Geburtstagsgeschenk haben die Jugendlichen von Riethnordhausen vorbereitet. Genau am 7.3.1972 wird ihr neues Jugendzimmer übergeben, … hat sich zwischen dem Rat der Gemeinde und der FDJ eine gute Zusammenarbeit entwickelt. Die Gemeinde stellte das Material und einen Raum - eine ehemalige Schule - zur Verfügung und die Jugendlichen ihre Freizeit. So entstanden in rund 400 freiwilligen Arbeitsstunden ein Jugendzimmer. Die Aktivsten waren dabei die Jugendlichen Lothar Rudolph, Hans-Uwe Rottländer, Rosemarie Künzel, Manfred Spiegler und Jürgen Bode.

    Allerdings müssen sich die Jugendlichen den Raum mit unseren Rentnern teilen, ehe sie nach 1976 im alten Feuerwehrgerätehaus ein zweites Jugendzimmer gestalten. Aber dies ist nur vorübergehend. 1978 entsteht im Kulturhaus im 1. Stock ihr neues Jugendzentrum - für einige Jahre.

    Dieter Geyer und Wolfgang Jünge sind lange Zeit die Vorsitzenden der Jugendorganisation und beleben die Jugendarbeit. Die Gemeinde legt in jedem Jahr im Jugendförderungsplan die jeweiligen Maßnahmen fest z. B. 1976 Ausbau des Jugendzimmers, Durchführung von Disco-Veranstaltungen, Schaffen von Wohnraum für junge Familien, Jugendliche in Gemeindebehörden, Durchführung von Arbeitseinsätzen, sportliche Betätigung u. a.

    Im Juni 1973 fegen 2 Brigaden: zu je 10 Mann in Früh- und Spätschicht den verschlammten Dorfgraben, und zwar mit Schaufel, Spaten und Kreuzhacke. Das Jagdkollektiv führt weiterhin ihre Jagden durch und pflegt und hegt die Natur. Manchmal werden auch Jugendliche zu einer Treibjagd eingeladen und erhalten von einer Gulaschkanone eine feine Erbsensuppe.

    Als Patenbrigade weilt 1975 eine Klasse in der Jagdhütte in Beichlingen.

  • Aus der Chronik

    • Amtsblatt Nummer: 11/2010

    1971 gehören 42 Männer der FFW an. Ihr Leiter ist Meister Karl Frohn. Daneben existiert eine AG Junge Brandschutzhelfer. 1972 und 1973 sieht man viele Kameraden beim Ausbau einer Scheune zum Feuerwehrgerätehaus. „Es wurde ein Wert von mehr als 50 TM geschaffen. Dabei leisteten die Kameraden 510 Aufbaustunden und 1200 Stunden Eigenleistungen. Immer an der Spitze standen Wilfried Straube und Carlo Franke, die fast jeden Abend am Objekt zu finden waren. Ihnen zur Seite standen Oswin Göring, Heinz Liedtke, Rainer Franke und Karl Frohn.“ Am 1. Mai 1973 erfolgt die Übergabe des Gerätehauses, in das im nächsten Jahr ein neues Löschfahrzeug einrücken kann. Im Objekt entsteht auch ein Schulungs- und Versammlungsraum. Die FFW führt regelmäßige Übungen durch, um stets einsatzbereit zu sein. In den 70er Jahren braucht sie nur einmal zum Einsatz - Löschen eines Scheunenbrandes in Nöda. Üblich ist es, dass zum 1. Mai Kameraden für treue Dienste in der FFW Auszeichnungen erhalten oder befördert werden. Die Arbeit der FFW wird koordiniert mit dem Komitee für Zivilverteidigung. Die Kleingärtner in der 1. und 2. Anlage halten ihre Gärten in Ordnung, bauen Obst und Gemüse für den Eigenbedarf an, stellen ihre Erzeugnisse aber auch den Küchen der Krippe und Schule zur Verfügung. Immer mehr Erfurter sieht man in den Anlagen, die sich während des Urlaubs in ihrem Garten betätigen und einige erholsame Stunden verbringen.

    Für die Rassegeflügelzüchter ist der 1. Mai 1976 von großer Wichtigkeit. An diesem Tage übergeben sie der Bevölkerung ein prächtiges Kulturheim, das „Geratal“. Fast 2 Jahre brauchten sie zur Fertigstellung der Anlage. In ihrer Chronik heißt es: „Es war einmal eine Entenbrüterei... die LPG hatte sie aufgegeben... einige Bürger dachten, diese Wüstenei paßt gut für meine Abfälle und meinen Bauschutt. Aber die Zuchtfreunde Rottleb, Heßland, Ehrich, Fischer, Schönheit, Ritter, Josten, Geyer und Frankenhäuser dachten anders: Wir errichten hier eine Geflügelzuchtanlage sowie ein Spartenheim und schaffen so auch ein Naherholungszentrum für jung und alt.“

    Am 25.1.1975 fangen sie an, um im Mai sind 6 Häuschen fertig und das Spartenheim im Rohbau. Neue Freunde kommen hinzu, und im Mai 1976 steht sie. Am Tag der Übergabe feiern nicht nur die Züchter und ihre Angehörigen sondern auch viele Einwohner. Die Blaskapelle Nöda spielt zum Tanz auf und Familie Schönheit bewirtet die Gäste mit Speisen und Getränken. Vorsitzender der Sparte ist Ernst Ehrich.

    Im November 1979 organisieren die Züchter eine große Ausstellung ihrer eigenen Zuchtergebnisse und der ihrer Nachbarn. Viel Arbeit war notwendig, ehe die 489 Tiere in den Käfigen auf dem Saal des Kulturhauses waren. Viele Zuschauer können nun am Wochenende die Ausstellungsstücke bewundern. Die Zuchtrichter schätzen die Geflügelschau als sehr gut ein. Sie vergeben 22 Plaketten, 77 Zuschlagpreise, 48 Ehrenpreise und 15 Urkunden. Erfolgreichster Aussteller ist Freund H. Facius, der für seine Tiere Australorps ein „Vorzüglich“ erhält. Die RGZ-Anlage wird später ein beliebter Treff für jung und alt. Sommer- und Kinderfeste finden hier statt. Die Fachzeitung „Garten- und Kleintierzucht“ berichtet 1979 von der Gemeinschaftszuchtanlage der Sparte RGZ in Wort und Bild.

  • Aus der Chronik der 80er Jahre

    • Amtsblatt Nummer: 12/2010

    Gemeindeorgane: 1984 gehören 12 Frauen und 11 Männer der Gemeindevertretung an. Es sind Arbeiter/Angestellte, LPPBauern, Lehrer und Kindergärtnerinnen. Gerhard Pfeifer (SED) ist Bürgermeister, Marlis Geyer Sekretärin des Gemeinderates. 1985 konstituiert sich der Gemeindeverbandsrat im Gemeindeverband Riethnordhausen mit Haßleben, Nöda und Mittelhausen. 1989 sind 10 Frauen und 13 Männer in der GV (Arbeiter/ Angestellte, LPG-Bauern, Handwerker und Lehrer. G. Pfeifer ist Bürgermeister und Arnd Fischer ist Sekretär des GR.

    Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse:

    1981 sind es 874 Einwohner, davon 665 Erwachsene.

    1982 sind 893 Einwohner, davon 442 Männer und 451 Frauen. Von diesen 893 Einw. sind 516 arbeitsfähige Bürger, 219 Kinder und Jugendliche, 143 Alters- und 15 Invalidenrentner. Ältester Einw. ist Paul Aron mit 95 Jahren. Im Pflegeheim befinden sich P. Schultze, O. Streu, L. Schwarze und M. Frohn; Paul und Franziska Aron sind 68 Jahre verheiratet.

    1983 haben wir 327 Wohneinheiten, davon Ein-, Zwei- Drei- Vier- Fünf- und Sechsraumwohnungen, 7 Wohnungen stehen leer. Die Eigenheimsiedlung wird ausgebaut.

    1984 Im Ort sind 860 Einwohner, davon 18 Bürger über 80 Jahre sowie 11 Geburten.

    1985 sind es 868 Einw. davon 436 männlich, 129 Rentner & 16 Geburten.

    1986 sind es 667 Wahlberechtigte, davon 132 Rentner und 15 Kinder geboren. Im Altersheim sind A. Koch, A. Rottländer, L. Nowak, M. Lorke, R. Popp, Ehepaar Henkel & Schulze.

    1987 sind es 903 Einw., davon 132 Rentner, 613 arbeitsfähige Bürger & 158 Kinder und Jugendliche. Der Bau der Wasserleitung im Ort beginnt.

    1988 sind es 939 Einwohner in 360 Haushalten.

    In der Gemeindeverwaltung arbeiten von 1976-1989 M. Gränzdörfer, S. Kippel von 1983 bis 1989 und Frau Heinrich von 1983 bis 1989. Gemeindearbeiter sind weiterhin H. Heßland. D. Gränzdörfer und Th. Pfeifer.

    Die Straßen- und Verkehrsverhältnisse sind 1982 nicht die besten. Das Sorgenkind ist seit Jahren die Karl-Marx-Straße. Diese stark befahrene Durchfahrtsstraße zeigt viele Unebenheiten und wölbt sich zum Teil. Die Kraftfahrer haben es schwer.! „Viel zu wenig Fahrzeuge des Kreises und des Bezirkes fahren durch unseren Ort!“ Der VEB Straßenbau füllt zwar ab und zu die Löcher auf, aber bald sind sie wieder da. Der Kreis vertröstet uns auf 1985, was auch dann geschieht. Die Brauhausgasse und die Walschlebener Straße weisen ebenfalls große Mängel auf. Die schweren Fahrzeuge verformen immer mehr den Untergrund, und die Brücke über den Dorfgraben senkt sich bedrohlich. Ähnlich geht es anderen Brücken. Zwei mußten schon gesperrt werden. Nur die neue Gerabrücke in der Brauhausgasse ist stabil.

    Der 1982 eingeführte Busfahrplan bringt einige Nachteile. So fällt der Mitternachtsbus weg (Theaterbesuch) und der Mittagsbus. Noch fährt einige Jahre der Bus um 22.50 Uhr ab Erfurt. Um 15.15 Uhr kann man nach Erfurt fahren, muß aber in Mittelhausen umsteigen in die F-Linie und ab Nordbahnhof mit der Straßenbahn ins Zentrum weiterfahren. So ist man erst gegen 15 Uhr dort. Später fährt die Linie wieder durch, so daß man wieder gegen 15.45 Uhr in Erfurt ist. Ansonsten fahren 14 Busse von Erfurt nach Riethnordhausen und zum Teil nach Werningshausen bzw. nach Gebesee und Dachwig und zurück. Mit dem Bau der Karl-Marx-Straße 1987 treten für einige Monate Erschwernisse ein. So fährt der Linienbus nur noch bis zum Dorfanfang. Bis zum Kulturhaus bzw. zum Pfarramt geht es dann zu Fuß weiter, um von dort wieder mit dem Bus nach Haßleben weiterfahren zu können. Nach der Fertigstellung des 1. Teils der Karl-Marx-Straße läuft dann der Verkehr zeitweise über die Untere Dorfstraße und schließlich über die neue Straße. Sie verleiht dem Ort gleich ein ordentliches und sauberes Aussehen. Die Befürchtungen der Anwohner in „Klein-Berlin“, die Straße sei zu schmal und brächte mehr Schmutz an die Häuser und könnte am westlichen Abhang abrutschen, bewahrheiten sich nicht.

    Ein Sorgenkind der Gemeinde ist seit Jahren die Energieversorgung. In den „Spitzenzeiten“ hat das Oberdorf schwankende Stromspannungen. Die Erweiterung der Schule und die neue Eigenheimsiedlung erfordern eine Verbesserung. Von 1982 bis 1984 erfolgen der Bau des Trafo-Hauses am Neubau, von 1986 bis 1987 der Bau des Trafo-Hauses am Schafstall und von 1986 bis 1989 der Bau des Trafo-Hauses am Sportplatz. Mit der Verlegung einer 20-KV-Leitung von Walschleben nach Riethnordhausen verfügen nun alle Haushalte über eine kontinuierliche und ausreichende Stromversorgung, auch die Kleingartenanlage wird mit einbezogen. Bei allen Schachtarbeiten für Trafo-Häuser und Kabelgraben haben sich vor allem die Gemeindearbeiter wie W. Warz und S. Kieslich, die Rentner K. Kühne und E. Schreck, die Kameraden der FFW und die Brigade der RGZ tatkräftig eingesetzt und so die Verwirklichung dieser Vorhaben erst ermöglicht. 1984 ästen Kameraden der FFW ca. 80 Bäume in der Dorfstraße aus und machen dadurch die dortigen Stromleitungen störfrei.

  • Aus der Ortschronik

    • Amtsblatt Nummer: 06/2011

    Der Bau der Wasserleitung 1987 war für Riethnordhausen eine Maßnahme von sehr großer Bedeutung. Bereits 1985 war die Zentrale Wasserleitung der Ohra-Talsperre bis Mittelhausen verlegt worden. Im Anschluss daran wurde diese Fernleitung von Nöda nach Haßleben eingebaut. Mit Beginn des 9. Mai 1987 erfolgte hier im Ort der Bau der Hauptanschlussleitung. Zwei Brigaden verlegten die Rohre in einem etwa 800 Meter langen Graben den Alperstedter Weg entlang bis zur Karl-Marx-Straße, der heutigen Erfurter Straße.

    Aber erst Ende Juni erfolgte dann der Wasserleitungsbau in das Dorf hinein. Maulwürfen gleich zogen die „Wassermänner auf Zeit“ die Gäben etappenweise durch die einzelnen Straßen. Bis zum September wurden 2 236 Meter Hauptleitungen und 1 100 Meter Anschlussleitungen in die Häuser gelegt. Insgesamt in 164 Haushalte mit etwa 500 Einwohnern. Für weitere 82 Haushalte gestaltete sich ab Oktober der Anschluss schwieriger, weil die Rohre unter den Dorfgraben und unter die Schmale Gera hindurchgeführt werden mussten. In Zusammenarbeit mit der Brigade Rücknagel beteiligten sich viele Bürger an den Arbeiten. Sie schachteten aus, verlegten Hausanschlüsse und transportierten Sand. Es waren Arbeiter, LPG-Mitglieder, Rentner und Schüler. Betriebe stellten Traktoren und Ladekrane zur Verfügung. A. Fischer tat sich bei de Organisation des Materials und der Geräte sowie des Einsatzes an den Abschnitten besonders hervor.

    Im August des darauffolgenden Jahres konnte der damalige Bürgermeister Gerhard Pfeifer verkünden, dass mit Ausnahme von neun Häusern alle anderen angeschlossen waren. Die restlichen Häusern wurden bald darauf einbezogen. Damit war die Zeit des Gera-Wassers, der Dorf- und Hausbrunnen und der individuellen Wasserversorgung vorbei. Nur einige Brunnen blieben als Reserve, auch für die Gartenbewässerung.

    Dieser Einsatz 1987/88 war für alle Beteiligten Freude und Genugtuung zugleich und musste gewürdigt werden. So fand am 10. September 1988 in der Gaststätte „Geratal“ ein zünftiges Wasserfest statt. In der Bilanz stehen 24 000 Stunden Arbeitszeit, der Aushub von 12 000 Kubikmeter Erde sowie die Verlegung von 5,7 Kilometer Hauptleitung und 2,5 Kilometer Hausanschlüsse.

  • Aus der Ortschronik

    • Amtsblatt Nummer: 07/2011

    Schon frühzeitig haben sich die Gemeindebehörden in Riethnordhausen um das Wohl der Kinder gekümmert. So entstand bereits 1857 am Kirchberg eine Kinderbewahranstalt beziehungsweise eine Kleinkinderschule. Sie entwickelte sich zu einem modernen Kindergarten, der mehrmals erweitert wurde. Die Kleinen sind auch schon damals gut auf die Schule vorbereitet worden und ihre werktätigen Mütter konnten entlastet werden. 1982 besuchten insgesamt 48 drei- bis sechsjährige Mädchen und Buben den Kindergarten. Frau Metz leitete ihn, Erzieherinnen waren Frau Spiegler, Frau Sellmann und Frau Erdmann. In dem Jahr wurde der Spielplatz erweitert, was zu besseren Beschäftigungsmöglichkeiten führte. Es wurden einige Kastanien gefällt, so dass mehr Licht auf den Spielplatz kam.

    Ein weitere positiver Effekt war, dass die Räumlichkeiten wärmer wurden. 1983 wurden 56 Schützlinge betreut. 1987 feierten die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern und den Eltern das 130-jährige Bestehen der Einrichtung. Nach Frau Metz übernahm Frau Buchmann bis 1989 die Leitung des Hauses, das kurz vor der Wende von 65 Mädchen und Jungen besucht wurde. Die 1965 eingerichtete Kinderkrippe erfüllte ebenfalls ihre gestellten Aufgaben. Bis 1989 konnten alle Kinder im Alter von 1 - 3 Jahren aufgenommen werden, darunter auch Nachwuchs aus Nöda, aus der Garnision Hassleben und aus Erfurter Betrieben. Nach Frau Aue übernahm Frau Domann die Leitung der Krippe. Betreuerinnen waren die Kolleginnen Gutwasser, Ritter, Illgen, Bergmann, P. Schmidt, E. Fischer, A. Göring und K. Pfeifer. 28 bis 30 Kinder wurden in vier Gruppen behütet und verpflegt. Die Kosten waren gering. Die sanitären Anlagen und die Heizung wurden ständig renoviert bzw. erweitert. der geräumige Spielplatz wurde laufend umgestaltet.

  • Aus der Ortschronik

    • Amtsblatt Nummer: 08/2011

    Die Wirtschaft der 80er Jahre in Riethnordhausen war geprägt von den volkseigenen Betrieben Sekundärrohstofferfassung Erfurt (Sero) und dem Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL) Urbich. Beide Einrichtungen hatten Betriebsteile im Ort.

    Nach umfangreichen Vorbereitungen auf dem Territorium der ehemaligen Obermühle begann am 1. Juni 1982 Sero mit seiner Tätigkeit. Aus 64 Erfassungsstellen des Landkreises Erfurt wurden Flaschen, Gläser, Altpapier, Plasteabfälle und ausgediente Kleinbatterien erfasst und nach der Sortierung schnell wieder an 30 Betriebe der Verarbeitungsindustrie weiter geleitet. Betriebsteilleiter Heitler beschäftigte anfangs 21 Kollegen - meist aus unserem Ort. 1986 wurde eine Aufbereitungshalle erbaut. Dort wurden Behälterglas sortiert und Altpapier gepresst. Dadurch verbesserten sich die Arbeitsbedingungen der Kollegen , die bisher auch bei Schnee und Frost unter freiem Himmel arbeiten mussten. Für sie standen nun in einem Sozialtrakt warme und behagliche Räume zur Verfügung. Es verschwand dann auf dem Gelände auch die unschöne „Blase“, in der seit Mitte 1985 Plaste granuliert wurde. 19 Tonnen fraß der „Riesenfleischwolf“, wie der mannshohe Granulator auch bezeichnete wurde. Das pfenniggroße Granulat wurde in das Spanplattenwerk Tambach- Dietharz geliefert. In der Planerfüllung belegte Sero Riethnordhausen 1988 nach Heiligenstadt mit 101,6 Prozent den 2. Platz, im Segment Flaschen sogar Platz 1.

    Der KfL gehörte zum VEB Kombinat für Landtechnische Instandsetzung Erfurt, der insgesamt 14 Betriebe umfasste. Die Werkstatt hier im Ort befand sich auf dem Gelände des Landwirts Festge. Sie war von einer Lehrlingsbrigade erbaut worden. In der Werkstatt herrschte das ganze Jahr über Hochbetrieb. Dort hatten, W. Heiland, O. Birchner, H. Schmidt, K. Schönheit, M. Lein, A. Fischer und R. Strehlke unter anderem das Winterreaparaturprogramm durchzuführen und die Technik während der Erntezeit instantzuhalten In der betriebsschule Kleinfurra wurden Lehrlinge für Landmaschinentechnik ausgebildet.

    Arbeit gab es für die Einwohner auch in der Zuckerfabrik Walschleben, in der täglich bis zu 1 000 Tonnen Rüben verarbeitet wurden. Mitglieder der LPG Pflanzenproduktion halfen dort jeweils zwischen Oktober und Februar in rollender Schicht. Etwa ein Dutzende Einwohner hatten außerdem ihren festen Arbeitsplatz im VEB Saatzucht-Zierpflanzen Mittelhausen. In den ferien konnten dort ältere Schüler arbeiten.

  • Aus der Ortschronik

    • Amtsblatt Nummer: 09/2011

    Die Versorgung der Einwohner von Riethnordhausen mit Lebensmitteln, Obst und anderen Waren erfolgte Zu DDR-Zeiten vornehmlich im Ländlichen Einkaufszentrum (LEZ), in der Textilverkaufsstelle, der Fleischwarenverkaufsstelle und in der Pachtbäckerei.

    Das LEZ trug damals die Hauptlast der Versorgung. Aber der Mangel an Gütern machte sich in den letzten Jahren vor der Wende immer mehr bemerkbar. Die Verkäuferinnen gaben sich die größte Mühe, aber die Lieferungen reichten oftmals nicht aus. Die Räume der Läden waren zu klein. Und als dann noch der Textilladen geschlossen wurde, kam aus der Bevölkerung der Wunsch nach einer neuen, großen Kaufhalle. Die Behörden und die Konsum-Kreisorganisation befürworteten zwar das Vorhaben, aber bis 1989 wurde nicht entscheiden, wo das Projekt gebaut werden soll und wie es finanziert wird.

    In den 80er Jahren verschärfte sich die Versorgung mit Fleisch und Wurst. 1983 wurde das Fachgeschäft wegen hygienischer Mängel geschlossen. Eingaben und Proteste waren erfolglos. Erst nach Beseitigung der Mängel sollte der Laden wieder eröffnet werden. Der Konsum half insofern, dass er einen Fleischwagen für täglich zwei Stunden nach Rietnordhausen beorderte. 1984 öffnete die Verkaufsstelle für kurze Zeit. Schon Jahresende kam wieder das Aus, weil der Fleischermeister dann nicht mehr zur Verfügung stand. Ersatz wurde wieder mit dem Fleischwagen geschaffen, allerdings nur zwei Tage in der Woche. Auch die Bäckerei war den Jahren zwischen 1983 und 1987 geschlossen worden. Ein neuer Bäcker, der danach für Brot und Brötchen sorgte, blieb jedoch nur kurze Zeit.

    Als Dienstleistungseinrichtungen bestanden im Ort eine Gasund Wäsche-Annahmestelle, die Sparkassen-Agentur, die Reiffeisen- Agentur, die Minol-Tankstelle, und die PGH Friseur. Als Handwerker waren Maler, Schmied, Schlosser und Kfz-Mechaniker tätig.

    Die Brüder Johne und H. Schmidt betrieben kleine Gärtnereien. Geöffnet hatte eine Konsum-Gaststätte und das Spartenheim der Rassegeflügelzüchter. Das Kulturhaus — die ehemalige Gemeindeschänke — wurde nicht mehr betrieben.