Amtsblatt
Artikel aus dem Amtsblatt der VG Straußfurt Riethnordhausn betreffend. Die Einträge reichen zurück bis ins Jahr 2010.
Archiv https://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpjournal_00001619
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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 10/2026
Eine besondere Spende aus Nurzen erreichte kürzlich das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz. Sebastian Holzhäuser, Mara Röder und Tom Scheeler übergaben insgesamt 80 Gläser „Nurzner Honig“ im Gesamtwert von rund 400 Euro. Zusätzlich wurden Honigwaben für die Verwendung im Rahmen der Wundversorgung übergeben. Sebastian Holzhäuser ist seit sieben Jahren als Imker in Riethnordhausen aktiv. Rund 15 Bienenvölker gehören zu seinem Bestand. Das Jahr 2026 brachte eine besonders gute Honigernte. Daraus entstand die Idee, einen Teil des Honigs für einen guten Zweck zu spenden. Die Wahl fiel auf das Kinderhospiz Mitteldeutschland. Gemeinsam brachten alle drei die süße Spende persönlich auf den Weg. Das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz ist ein Ort der Entlastung und Begleitung für Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen. Die Einrichtung bietet betroffenen Familien eine Auszeit vom oftmals belastenden Alltag. Ein multiprofessionelles Team übernimmt die individuelle Pflege und Betreuung der erkrankten Minderjährigen. Eltern und Geschwister erhalten ebenfalls Unterstützung und Raum zum Durchatmen. Das Angebot reicht von pflegerischer Versorgung über psychosoziale Begleitung bis hin zu gemeinsamer Familienzeit, das durch den ambulanten Thüringer Kinderhospizdienst mit Regionalstellen in Nordhausen, Erfurt, Schmalkalden und Mühlhausen ergänzt wird. Die Arbeit des Kinderhospizes ist auf Unterstützung aus der Gesellschaft angewiesen. Für die wichtige Familienhilfe werden nach Angaben des Kinderhospizes mehr als zwei Millionen Euro an Spendengeldern pro Jahr benötigt. Spenden ermöglichen Angebote, die über die reguläre Finanzierung hinausgehen. Auch Sachspenden und ehrenamtliches Engagement leisten einen wichtigen Beitrag. Mit den 80 Gläsern Nurzner Honig kommt daher nicht nur eine süße Spezialität aus Nurzen in Tambach-Dietharz an. Die Spende steht auch für gelebte Verbundenheit und die Bereitschaft, Familien in einer besonders schweren Lebenssituation zu unterstützen. Die drei setzen damit ein kleines, aber herzliches Zeichen. Ein Zeichen, das zeigt, wie regionales Engagement und persönliches Können miteinander verbunden werden können.

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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 10/2026
Am Sonntag, den 15. November 2026, findet der diesjährige Volkstrauertag statt. An diesem Tag wird in ganz Deutschland der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Vertreter der Gemeinde Riethnordhausen sowie Soldatinnen und Soldaten aus dem Stabsquartier des Logistikkommandos der Bundeswehr werden anlässlich des Volkstrauertages eine gemeinsame Gedenkveranstaltung in der Gemeinde Riethnordhausen durchführen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden hiermit am 15. November 2026 um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in die Sankt Bonifatius Kirche in Riethnordhausen und zur anschließenden Kranzniederlegung am Weltkriegsdenkmal im Park eingeladent.

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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 09/2026
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher konnte die Kirchgemeinde und Pfarrer Matthias Polney am Sonntag, den 23. August 2026, in der Sankt-Bonifatius-Kirche in Riethnordhausen begrüßen. Punkt 18 Uhr begann der unterhaltsame Heinz-Erhardt-Abend. Die Veranstaltung war Teil einer besonderen Veranstaltungsreihe. Mit dieser Reihe möchte die Kirchgemeinde an die Einweihung der neuen Kirche im Jahr 2001 erinnern, die alte Kirche brannte am 19. Oktober 1996 an gleicher Stelle ab. Damit wurde an ein besonderes Kapitel der Kirchengeschichte gedacht, dass die Gemeinde fundamental geprägt hat. Im Mittelpunkt des Abends stand der große deutsche Komiker und Wortakrobat Heinz Erhardt. Bekannt wurde er durch seinen genialen, oft albernen Wortwitz, verschmitzte Selbstironie und einen spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache. Er brach feste Redewendungen auf und verdrehte Silben. So entstanden überraschende Pointen und neue Wortbedeutungen. „Noch ’n Gedicht“ wurde dabei zu seinem berühmten Markenzeichen. Gestaltet wurde das Programm von Benedikt Blum. Der in Weimar lebende Sänger, Pianist, Chorleiter und Kabarettist präsentierte Gedichte, Wortspiele und skurrile Zitate von Heinz Erhardt. Blum überzeugte mit viel Charme und Tempo. Er brachte die bekannten Texte mit sichtbarer Freude auf die Bühne und nahm das Publikum mit in die besondere Welt des Wortkünstlers. Für die musikalische Begleitung sorgte der Erfurter Pianist Jürgen Adlung alias „Mr. Speedfinger“. Adlung setzte mit fingerbrecherischen Einlagen immer wieder musikalische Akzente und ergänzte das Programm auf besondere Weise. Der Abend in Riethnordhausen zeigte einmal mehr die besondere Verbindung von Kultur, Musik und Gemeinschaft. So wurde es ein unterhaltsamer und zugleich erinnerungsreicher Abend in der Sankt-Bonifatius-Kirche.

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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 06/2026
Am 5. Mai 2026 bekam die Kita „Kirchbergzwerge“ in Riethnordhausen besonderen Besuch. Sebastian Holzhäuser, Imker aus der Gemeinde Riethnordhausen, gestaltete für die Kinder einen spannenden und lehrreichen Vormittag rund um das Thema Bienen und Imkerei. Mit großem Interesse verfolgten die Mädchen und Jungen die Vorstellung eines Imkeranzuges, den die Kinder auch selbst anprobieren durften. Außerdem erklärte er wichtige Utensilien eines Imkers wie den Smoker oder dem Königinnenglas. Anschaulich erläuterte er den Aufbau eines Wabenkastens und sprach mit den Kindern über die große Bedeutung und Nützlichkeit der Bienen für Mensch und Natur. Besonders spannend war der Blick in einen Schaukasten mit lebenden Bienen, den die Kinder aus nächster Nähe betrachten konnten. Die Einführung in die Rolle der Bienenkönigin, deren wichtige Aufgaben und ihr Einfluss auf das Bienenvolk, ergänzte das Programm anschaulich. Mit vielen neuen Eindrücken und großem Staunen endete ein interessanter Besuch, für den sich die Kinder sowie die Erzieherinnen und der Erzieher der Kita „Kirchbergzwerge“ herzlich bei Sebastian Holzhäuser bedankten.


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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 06/2026
Mit diesem Motto hatte Bürgermeister Ringo Kraft am Samstag, dem 30. Mai 2026, zum gemeinsamen Arbeitseinsatz in der Gemeinde Riethnordhausen aufgefordert. Bereits früh am Morgen trafen sich zahlreiche Nurznerinnen und Nurzner am Sportplatz, um eine Woche vor Beginn der Festwoche anlässlich der 1150 Jahrfeier der Gemeinde und weiterer Jubiläen rauszuputzen. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister wurden die anstehenden Aufgaben und die jeweiligen Verantwortlichen bekanntgegeben und anschließend ging es motiviert an die Arbeit. Entlang der Straßen wurden Wimpel aufgehängt, Beete und Hecken in Form gebracht, Rasen gemäht, letzte Arbeiten am Sportplatz und der Wanderhütte erledigt, erste Bühnenelemente an den Veranstaltungsorten aufgebaut und auch der Spielplatz gründlich gereinigt. Bürgermeister Kraft koordinierte während des gesamten Einsatzes die Arbeiten sowie benötigte Transporte und versorgte alle Helferinnen und Helfer mit Getränken. Gegen Mittag zeigte sich passend zum erfolgreichen Arbeitseinsatz auch die Sonne und bei einem gemeinsamen Mittagessen vom Grill klang der Vormittag mit guten Gesprächen in geselliger Runde aus. Dank der vielen fleißigen Hände wurde Beeindruckendes erreicht und Nurzen kann sich pünktlich zur Festwoche von seiner besten Seite zeigen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern für ihren engagierten Einsatz und die Unterstützung.

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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 05/2026
Bei strahlendem Sonnenschein, milden Temperaturen und einer Kulisse aus blühenden Bäumen fand auch im Jahr 2026 am Gründonnerstag das traditionelle Osterfeuer in Riethnordhausen statt. Zahlreiche Nurznerinnen und Nurzner sowie Gäste aus nah und fern folgten der Einladung des Kirmes- und Trachtenvereins Riethnordhausen e. V. auf den Kirchberg an die Nurzner Wanderhütte. Ein bestens vorbereiteter Platz und die gute Stimmung unter den Gästen sorgten von Beginn an für eine gelungene Atmosphäre. Die zahlreichen jüngeren Besucher freuten sich auf den Besuch des Osterhasen, der natürlich kleine Überraschungen für die Jüngsten im Gepäck hatte. Mit dem Entzünden des Osterfeuers verabschiedeten die Nurznerinnen und Nurzner den Winter und hießen den Frühling willkommen. Bei stimmungsvoller Musik und vielen guten Gesprächen verbrachten die Gäste einen geselligen Abend, der für einige bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Die Freiwillige Feuerwehr Riethnordhausen unterstützte die Veranstaltung bei der Absicherung des Feuers sowie bei der Ausleuchtung des Platzes und trug damit wesentlich zum sicheren Ablauf bei. Ein besonderer Dank gilt dem Kirmes- und Trachtenverein Riethnordhausen e. V. als Organisator, der Einsatzabteilung sowie der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Riethnordhausen und den zahlreichen helfenden Händen im Hintergrund. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wären Veranstaltungen wie diese nicht möglich.


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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 05/2026
Die Kastanienbäume gehören fest zum Ortsbild der Gemeinde Riethnordhausen und prägen vielerorts das Erscheinungsbild von Straßen und Plätzen. Umso wichtiger ist der Erhalt dieser jahrzehntealten Bäume, denn seit einiger Zeit macht sich mit der Kastanien-Miniermotte ein kleiner, aber sehr wirkungsvoller Schädling bemerkbar. Deren Larven entwickeln sich im Inneren der Blätter und hinterlassen dort feine Fraßgänge. Die Folgen dieses Schädlingsbefalls sind für uns durch die frühe Verfärbung der Blätter, dem Austrocknen und oft schon im Sommer beginnenden Abfallen der Blätter deutlich sichtbar. Die damit einhergehende Schwächung der Bäume beeinträchtigt ihre Entwicklung. Die Gemeinde Riethnordhausen begegnet dieser Herausforderung mit einem durchdachten und nachhaltigen Pflegekonzept. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Gemeindearbeiter, die sich mit großem Engagement um den Zustand der Bäume kümmern. Durch regelmäßige Kontrollen erkennen sie frühzeitig einen Befall und können entsprechend reagieren. Wo es möglich war, wurde in den vergangenen Jahren gezielt in den fachgerechten Rückschnitt der Kastanien investiert, um deren Vitalität zu fördern und sie insgesamt widerstandsfähiger zu machen. Ein weiterer wichtiger Baustein sind die kürzlich im Gemeindegebiet angebrachten Nistkästen. Sie tragen aktiv dazu bei, die heimische Vogelwelt zu stärken und Lebensräume für verschiedene Arten zu schaffen. Auch wenn Vögel die Kastanien-Miniermotte nicht gezielt bekämpfen, leisten sie dennoch einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht. Die Förderung von Vögeln und anderen Nützlingen unterstützt langfristig ein stabiles Naturgefüge und kann helfen, andere Schädlinge in Schach zu halten. Gleichzeitig sind die Nistkästen ein sichtbares Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang der Gemeinde mit ihrer Umwelt. Das Zusammenspiel aus aufmerksamer Pflege, fachlichem Rückschnitt und ökologischen Maßnahmen zeigt, dass die Gemeinde Riethnordhausen aktiv Verantwortung für ihre Grünanlagen und damit auch für das zukünftige Ortsbild übernimmt.

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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 03/2026
Die Gemeinde Riethnordhausen trauert um
ihren ehemaligen Ortschronisten
Dieter Domann
(* 26.01.1926 – † 10.02.2026)
Dieter Domann kam 1946 eher durch Zufall nach Riethnordhausen und prägte als Lehrer an der örtlichen Schule das Leben der Gemeinde und war über viele Jahre eine geschätzte Lehrkraft.
Seine herausragende Tätigkeit als Ortschronist von 1960 bis 2011 machte in Riethnordhausen die Geschichte greifbarer. Mit großem historischem Interesse, viel Akribie und persönlichem Einsatz sammelte, ordnete und bewahrte er Dokumente, Fotos und Berichte und schuf so einen unverzichtbaren Schatz für die Gemeinde und kommende Generationen.
Er engagierte sich zudem im Gemeinderat und war aktiver Fußballspieler beim SV Concordia Riethnordhausen e.V., welchem er bis zuletzt gedanklich eng verbunden blieb.
Wir gedenken eines wertvollen Menschen, dessen Engagement die Gemeinde Riethnordhausen geprägt hat.
Stellvertretend für die Bürgerinnen und Bürger sowie des Gemeinderats der Gemeinde Riethnordhausen spreche ich allen Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus und wünsche ihnen Kraft für die schwere Zeit des Abschieds. Mit Dieter Domann verlassen uns 100 Jahre Lebensgeschichte. Möge sein Andenken uns alle weiterhin inspirieren, sich mit Liebe, Geduld und Gemeinschaftssinn für einander einzusetzen.
Ringo Kraft
Bürgermeister
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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 02/2026
Am Samstag, den 31. Januar 2026, durfte das Krippenspiel der Kirchengemeinde Riethnordhausen noch einmal die Herzen der Nurznerinnen und Nurzner öffnen. Nach der ersten Aufführung am Heiligen Abend wurde das Spiel der Kinder ein weiteres Mal in der Sankt Bonifatius Kirche gezeigt. In seinen einleitenden Worten äußerte Pfarrer Matthias Polney die Hoffnung, dass sich aus dieser zweiten Aufführung vielleicht eine neue Tradition in der Gemeinde Riethnordhausen entwickeln könne. Zugleich erinnerte er daran, dass der Weihnachtsfestkreis in der Kirche offiziell erst mit Maria Lichtmess am 2. Februar und damit 40 Tage nach der Geburt Jesu, endet. Ein schöner Anlass also, die Weihnachtsbotschaft noch einmal bewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Untermalt von der weißen Winterlandschaft draußen und der einsetzenden Abenddämmerung, die durch die großen Fenster der Kirche sichtbar wurde, entstand eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Kerzen auf dem Altar und der große, festlich geschmückte Weihnachtsbaum tauchten den Kirchenraum in warmes Licht und gaben dem Krippenspiel einen würdigen Rahmen. Mit viel Engagement und spürbarer Freude führten die Kinder die Weihnachtsgeschichte erneut auf. Ihr Spiel berührte die Gäste und schuf Momente der Ruhe und Besinnung. Alle lauschten aufmerksam den Worten und sangen die Lieder gemeinsam. Für eine Weile traten Alltagssorgen in den Hintergrund, stattdessen trat das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Mit langanhaltendem und herzlichem Applaus dankten die Besucherinnen und Besucher den Krippenspielkindern sowie allen Beteiligten für ihren Einsatz. Die Idee zu der erneuten Aufführung stammte von Pfarrer Matthias Polney. Die praktische Umsetzung und Leitung übernahmen Conny Schmidt, die als Gemeindepädagogin die Kinderstunden in der Gemeinde betreut, sowie Claudia Mönchgesang, die sich ehrenamtlich engagiert. Unterstützt wurden sie von mehreren Helferinnen und Helfern aus der Gemeinde. Die erneute Aufführung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend die Weihnachtsbotschaft auch über die Feiertage hinaus wirken kann.

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- Geschrieben von: Christoph Vietzke
- Amtsblatt Nummer: 02/2026
Am 26. Januar 2026 durfte Dieter Domann aus der Gemeinde Riethnordhausen seinen 100. Geburtstag feiern. Ein seltenes und besonderes Jubiläum, das nicht nur für seine Familie, sondern auch für die Gemeinde und darüber hinaus Anlass zur Würdigung war. Mit ihm verbindet sich ein ganzes Jahrhundert Geschichte ebenso wie sein außergewöhnlich engagiertes Wirken in der Region. Geboren wurde Dieter Domann 1926 in Breslau. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte ihn sein Weg 1946 nach Thüringen. In Riethnordhausen fand er schließlich seine neue Heimat. Über Jahrzehnte hinweg blieb er dem Ort eng verbunden und prägte diesen maßgeblich mit. Sein beruflicher Weg begann im Schuldienst. Als Lehrer vermittelte er Generationen von Kindern Wissen und Werte und ist noch heute bei vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern in bleibender Erinnerung. Auch privat ist Riethnordhausen seit vielen Jahrzehnten Mittelpunkt seines Lebens. Seit dem 19. März 1950 ist er mit seiner Ehefrau Erika verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Familie gegründet, zu der heute drei Kinder, mehrere Enkel, Urenkel und sogar ein Ururenkel gehören. Neben seinem Beruf war Dieter Domann stets auch ehrenamtlich in der Gemeinde aktiv. Besonders hervorzuheben ist sein jahrzehntelanges Wirken als Ortschronist. Mit großer Akribie, historischem Interesse und viel persönlichem Einsatz trug er Dokumente, Fotos und Berichte zusammen, ordnete Ereignisse ein und bewahrte so die Geschichte Riethnordhausens für kommende Generationen. Seine umfangreiche Arbeit für die Chronik gilt als unverzichtbarer Schatz für die Gemeinde. Auch nachdem er die Aufgabe in jüngere Hände übergeben hatte, stand er seinen Nachfolgern weiterhin mit Rat und Wissen zur Seite. Seine Erinnerungen verbinden persönliche Erlebnisse mit den großen und kleinen Entwicklungen eines ganzen Jahrhunderts. Darüber hinaus engagierte sich Herr Domann im Gemeinderat, war sportlich als Fußballer aktiv und nahm stets regen Anteil am gesellschaftlichen Leben. Zu den zahlreichen Gratulanten an seinem Ehrentag gehörten neben Familie, Freunden und Wegbegleitern auch Landrat Christian Karl sowie Bürgermeister Ringo Kraft, die persönlich ihre Glückwünsche überbrachten und das Lebenswerk des Jubilars würdigten. Beide betonten die besondere Bedeutung seines Engagements für die Gemeinde und darüber hinaus. Mit seinem 100. Geburtstag steht Dieter Domann nicht nur für ein langes Leben, sondern auch für Beständigkeit und gelebte Heimatverbundenheit.
