Kirche

  • Amtseinführung des neuen Gemeindekirchenrates

    • Amtsblatt Nummer: 12/2013

    Zum Gottesdienst am 1. Advent, dem Beginn des neuen Kirchenjahres, wurde in Nurzen der neue Gemeindekirchenrat in das Amt eingeführt.

    Pfarrer Matthias Polney betonte bei der Verpflichtung der Kirchenältesten, dass sie mit der Wahl eingesetzt sind, „um das Beste für die Gemeinde zu erreichen“. Er richtete den Wunsch nach einem guten und ehrlichen Miteinander an die Damen und Herren, die für einen Zeitraum von sechs Jahren gewählt wurden sind.

    Beim dem Gottesdienst wurden gleichzeitig Gudrun Erdmann nach 16 Jahren, Kathrein Schmidt nach sechs Jahren und Hartwig Seifert nach 18 Jahren Mitgliedschaft im Kirchenrat mit großem Dank für die geleistete Arbeit verabschiedet.

    Erfreut zeigte sich der Pfarrer von der guten Beteiligung an der Briefwahl. 53 Prozent aller Gemeindemitglieder haben ihre Stimme abgegeben. Das ist eine spürbare Steigerung gegenüber 2007, sagte Matthias Polney.

  • Ankündigungen

    • Amtsblatt Nummer: 07/2010

    Am 09.07.10 ist die nächste Blutspende-Aktion!

    Vom 30.07. - 01.08.10, findet das beliebte Sommerfest des Kirmesverein e.V. statt.

    Nach dem Frühlingskonzert der Tiefthaler Liedertafel gastieren am 17.09.10 in der St. Bonifatius-Kirche die Don-Kosaken.

  • Ausblick zumTag des offenen Denkmals (2.Teil)

    • Amtsblatt Nummer: 12/2010

    Auf sicheren Treppen ging es hinunter in das unterste, feuerverschontes Gewölbe des Turmes, in dem Gemeinde- und Kirchenakten gelagert hatten. An den Türen kann man noch Spuren von Axthieben von Landsknechten aus dem 30-jährigen Krieg erkennen.

    Dann ging es in den eigentlichen Neubau. An Toiletten und Garderoberäumen vorbei erreichte ich den breiten Eingangsflur. In ihm stehen Modelle der alten und neuen Kirche sowie Literaturangebote. Nicht vergessen sei die schmucke Küche am Eingang.

    Durch eine zu öffnende Glastür schreitend, erblicke ich den großen Kirchensaal, der mittels Schiebewände verkleinert werden kann - je nach Größe der Personenzahl. Moderne Stühle reichen für mehr als 200 Personen. Der mit Bibel, Kerzen und Gebetstüchern versehene Altar steht vor dem künstlerisch gestalteten farbigem Fenster, einschließlich eines schwarzen Kreuzes, mit Blick auf den Friedhof. Anstelle des verbrannten Taufsteins steht jetzt ein uralter Taufstein aus dem Mittelalter. Eine Heizung ist installiert, die auch durch die Solarzellen auf dem Dach gespeist wird. Automatische Rollos verhindern eine zu starke Sonnenscheineinstrahlung. Das ganze Jahr über herrscht nun angenehme Temperatur. Wie war es früher?

    Ein Blick zur Empore lässt uns die neue Orgel, von einem Waltershäuser Orgelbauer geschaffen, erkennen.Wenn sie bespielt wird, hallt es wunderbar durch den Kirchensaal. Diese gute Akustik kommt auch den Chören und Orchestern zugute.

    Alles in allem ist ein modernes Gotteshaus im 21. Jahrhundert entstanden - die 1733/34 erbaute Kirche ist Geschichte.

  • Ein Frühlingskonzert

    • Amtsblatt Nummer: 04/2010

    Wir erlebten wieder einmal mit Freude und Genuss die Liedertafel Tiefthal mit Chorgesang und Musik. Sie brachten musikalisch ein bisschen Schwung in den zaghaften Frühling. Unter der sicheren Leitung von Musikdirektor Manfred Jäckel erklangen vierstimmig 13 Lieder - von den Klassikern wie Bach und Beethoven, den Romantikern wie F. Schubert, C.M. von Weber und zeitgenössische Lieder. Besonders gefiel uns „Der Wald“ mit dem wunderbaren Echo-Effekt, der Lindenbaum und „Wenn Musik erklingt“. Die 30 Sänger - viele „ergraut“ - gaben ihr Bestes.

    Wunderbar ergänzt wurde das Liederprogramm durch das Duo Ramona Weber-Harnisch mit der Flöte und Hans-Georg Kohlert am Klavier mit einprägsamen, lieblichen Weisen von Mozart und anderen Komponisten. Sie begleiteten auch einige Lieder. Durch das Programm führte Herr Helmut Staff und wünschte allen ein frohes Osterfest.

    Wir bedanken uns recht herzlich bei den Sängern, Instrumentalisten und dem Dirigenten für ihre erfrischenden, aber auch nachdenklichen Liedern, die vielleicht helfen, den beginnenden Frühling intuitiver zu erfassen. Übrigens sei erwähnt, dass der Chor 2007 sein 150. Jubiläum gefeiert hatte. Mit starkem Beifall aller Gäste und dem Überreichen der traditionellen Blume endete das einstündige Konzert. Leider haben nur ein reichliches Dutzend Einheimische den Weg zur Kirche gefunden! Musik, vor allem unmittelbar, gehört mit zu unserem kulturellen Leben und trägt mit dazu bei, die Gemeinschaft zu erhalten und zu verbinden. Außerdem dient die Teilnahme auch zur Anerkennung der Leistungen für Sänger und Musikanten.

    Nochmals herzlichen Dank für die wohltuende Frühlingsmusik.

  • Ein Gang in die Vergangenheit

    • Amtsblatt Nummer: 11/2010

    Am Tag des offenen Denkmals lenkte ich meine Schritte zum wichtigsten Denkmal unseres Dorfes: zur St. Bonifatius-Kirche, zu unser „Thüringer Laterne.“ Vor mehr als 1400 Jahren schritten unsere germanischen Vorfahren, die Thoringer, von ihren Hütten, ihrem Weiler am Fluss hinauf zum über 180m hohen Berg. Es galt, ihre Fruchtbarkeitsgöttin Nert (Nertus) zu ehren. Jedes Jahr im Frühjahr zogen die Bewohner mit ihrem Standbild auf einem Wagen durch die Flur und machten Lärmtum die Geister zu verscheuchen, damit es eine gute Ernte wird.

    Nach der Zerstörung des Thüringer Königreiches kamen Missionare aus dem christlichen Frankenreich und bekehrten die Männer, Frauen und Kinder zum christlichen Glauben. Dabei wurde die heidnische Stätte zerstört und sicher an ihr ein Kreuz, eine Gottesstätte errichtet. Archäologen ermittelten 1998, dass hier seit dem 9. Jahrhundert mehrere Vorkirchen gestanden haben, die immer größer gebaut wurden, aber sicher den Unbilden des Wetters nicht standhielten, bis 1733 eine stabilere Kirche entstand. Aber „menschliche Blitze“ machten sie 1996 zur Ruine. Dabei blieb der Kirchturm im unteren Teil im Wesentlichen heil. Der Turm ist der älteste erhaltene Teil der Kirche. Er diente bestimmt der mächtigen Stadt Erfurt, zu der unser Ort im 13. bis 15. Jh. gehörte, als Wachturm, um anrückende Feinde zu melden. Beim Erklettern des Turmes im Innern sieht man, wie wehrhaft der Turm ist mit seinen ein Meter dicken Quadersteinen, ebenso die kleinen Ausgucke, wie Schießscharten. Die damaligen Katholiken aus der weiten Umgebung nutzten die Gottesstätte zu Wallfahrten, um beim heiligen Bonifatius Ablässe (für ihre Sünden) zu kaufen. Hoch oben hängen im Glockenstuhl drei neue Glocken, die früheren sind entweder zersprungen, verkauft oder eingeschmolzen worden. Die Glocken in allen Zeiten hatten die Aufgaben, die Gläubigen zu Gottesdiensten zu rufen, an das Ableben von Bürgern zu erinnern und Feuersbrünste und andere Katastrophen anzukündigen - nur am 19.10.1996 konnten sie es nicht mehr.

    Aber sie ertönten auch als Friedensglocken, so am 19.8.1650 als der 30-jährige Krieg beendet und die Überlebenden und die Rückkehrer ihrer friedlichen Arbeit nachgehen konnten. 1816 läuteten die Glocken das Friedensfest ein - Ende der napoleonischen Kriege. Fast 100 Jahre währte die friedliche Zeit, bis in den zwei Weltkriegen das Sterbeglöckchen für die Gefallenen erklang. Am 8. Mai 1945 läuteten die Glocken den Frieden ein und er dauert noch nach 65 Jahren sowie für immer. Jährlich am 8. Mai erinnern die alten und neuen Glocken mit ihrem Drei- Klang an einen dauerhaften Frieden!

  • Erntedank und Marionetten-Theater in der Kirche

    Anlässlich des Erntedankfestes sammelten die Kindergartenkinder der Kirchbergzwerge Spenden für das Obdachlosenheim in Erfurt. Im Rahmen eines kleinen Programms aus Liedern und Gedichten übergaben Kinder und Erzieher am 23.09.2022 die gesammelten Mitbringsel.

    Obst und Gemüse, Süßigkeiten und vielerlei anderer Lebensmittel kamen auf einem üppig gefüllten Gabentisch zusammen.

    Am darauffolgenden Donnerstag kam man erneut in der St. Bonifatius Kirche zusammen. Neben den Kindern aus Nurzen waren auch Gruppen der Partnergemeinden Alperstedt, Hassleben und Mittelhausen eingeladen. Gemeinsam hatte man viel Spaß beim Puppentheater „Hexe Kakau“. Für das leibliche Wohl sorgte Partyservice Finke aus Hassleben.

    Kita-Chefin Freya Kämmerer mit lobenden Worten: „Für uns war es ein großer Spaß. Im Namen aller Erzieher und Teilnehmer bedanken wir uns bei Pfarrer Mattias Polney und der Kirche für die tollen Angebote und strahlenden Kinderaugen, die solche Aktionen mit sich bringen!“

  • Fleißige Helfer auf dem Friedhof

    • Amtsblatt Nummer: 03/2016

    Seit September vorigen Jahres hat Pfarrer Matthias Polney fleißige Helfer auf dem Kirchberg. Einmal in der Woche kommen Schüler der Christopherus-Schule beim Christlichen Jugenddorf Erfurt nach Riethnordhausen und Räumen Baumschnitt weg, sortieren Brennholz, reinigen Gehwege auf dem Friedhof oder kochen auch leckeres Mittagessen. „Die Gruppe der geistig behinderten Jungens sind im Rahmen eines Praktikums hier“, berichtete die Lehrerin Anett Rothe-Atanasow. Die Arbeiten seien eine Vorbereitung auf das tägliche Leben nach der Schule und auf eine angestrebte Tätigkeit in geschützten Werkstätten.

    Der Vertrag mit der Kirchgemeinde gilt bis zum Ende des laufenden Schuljahres. Über weiterführende Kontakte ist die sonderpädagogische Fachkraft der Klasse, Verena Voigt, die in Riethnordhausen wohnt, mit dem Pfarrer bereits im Gespräch.

  • Flohmarkt

    • Amtsblatt Nummer: 05/2017

    Auf dem Hof des Pfarrhauses gab es am 6. Mai einen Flohmarkt. Die Pfarrgemeinde und der feuerwehrverein hatten sich zusammen getan und für die Besucher ein interessantes Angebot organisiert. Es gab nicht nur Vielerlei für Schnäppchenjäger, sondern auch Kaffee und andere Getränke, Kuchen, und Gebratenes vom Rost. Der Erlös der Veranstaltung wird für die Arbeit mit den Kindern in der Kirchgemeinde und in der Jugendfeuerwehr eingesetzt, betonte Pfarrer Matthias Polney.

  • In Kürze

    • Amtsblatt Nummer: 01/2010

    Die Altkameraden der FFW feierten am 13.12. mit ihren Frauen das traditionelle Weihnachtsfest im neu gestalteten Vereinsraum.

    Die Seniorinnen feierten am 15.12. ihr Weihnachtsfest im „Alten Gasthaus“.

    Am 17.12. weilten die Seniorinnen der Kirchgemeinde und des Seniorentreffs in Schwerstedt zu einem „Märchennachmittag“.

    „Ein Dankeschön fürs Ehrenamt“ fand am 17.12. in Sömmerda statt.

    Der Sportverein lud alle Mitglieder und Frauen am 19.12. zur Jahresendversammlung in das fast fertige Dorfgemeinschaftshaus ein.

    Am 20.12. gastierte Christina Rommel in der St. Bonifatius-Kirche.

    Die Blutspende-Aktion konnte erfolgreich am 23.12. durchgeführt werden.

  • Kirchenkonzert

    • Amtsblatt Nummer: 10/2022

    Am 16.09.2022 füllte das Trio „MEN AND THE MACHINE“ die St. Bonfatius Kirche in Riethnordhausen und freute sich über viel Zuspruch zur bereits zweiten Auflage ihres Unplugged Konzerts.

    Nach begrüßenden Worten von Pfarrer Matthias Polney lauschten die Besucher der tollen und zur Atmosphäre passenden Akustik um Frontman Simon Drews.

    Für Speis und Trank sorgten die Vor- und Hauptkonfirmanden und das „Team Puppe“ um Frank Blankenburg.

  • Konzert am Kirchberg

    • Amtsblatt Nummer: 10/2016

    Die Gruppe METIL STONE aus Eisenach hat Anfang September ein Konzert am Kirchberg von Riethnordhausen gegeben. Die schottischen und irischen Lieder, die an dem Samstagabend von dem Quartett gespielt wurden, lockten zahlreiche Einwohner an. Schätzungsweise 200 Frauen und Männer aller Altersgruppen ließen sich diesen Spaß am lauschigen Spätsommertag nicht entgehen. Gesponsert wurde das Konzert von der Sparkassenstiftung, so dass kein Eintritt zu entrichten war. Um das Wohl der Zuhöhrer sorgte sich das Team vom „Fuchsgrund“.

  • Lampionumzug zu Martini

    • Amtsblatt Nummer: 13/2014

    Zum Martinstag hatten sich viele Kinder mit ihren Eltern in der Kirche zum Gottesdienst eingefunden. In Vertretung von Pfarrer Polney erzählte Max Hofmeister-Risch aus der Kirchgemeinde Alperstedt die Geschichte vom heiligen Martin der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.

    Nach der Kirche zogen die Kinder mit Lampions durch den Ort zum Gerätehaus der Feuerwehr, wo mehrere Martinsfeuer entzündet waren. Die Mitglieder des Feuerwehrvereins hatten den Grill angezündet und Getränke vorbereitet.

  • Lampionumzug zu Martini

    • Amtsblatt Nummer: 11/2013

    Ein Lampionumzug zu Martini ist im Dorf inzwischen zu einer schönen Tradition geworden. Am 10. November waren zahlreiche Nurzener mit ihren Kindern in die Kirche gekommen, um an einem Gottesdienst teilzunehmen. Pfarrer Matthias Polney erinnerte an den heiligen Martin von Tours, der vor rund 1600 Jahren seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hatte. „Teilen, nicht alles für sich selbst behalten und auch ein Stück Licht in die Gemeinde beringen, das ist die Botschaft von Martini“, sagte er und schlug in seiner Predigt einen Bogen zu Martin Luther, der „die Botschaft Gottes wieder in den Mittelpunkt gerückt hat“. Nach dem Gottesdienst wurden Martinshörnchen ver- und geteilt.

    Die Jugendfeuerwehr und erwachsene Kameraden begleiteten anschließend mit Fackeln den Lampionumzug durch den Ort bis zum FFW-Gerätehaus am Sportplatz. Dort war der Grill angezündet worden, gab es Glühwein und andere Getränke.

    Viele Kinder zogen an diesem Abend von Haus zu Haus, sangen nach Martini-Brauch Lieder und bekamen Süßes geschenkt.

  • Laternenumzug zu Martini

    • Amtsblatt Nummer: 12/2018

    Am Vorabend des Martinstages haben zahlreiche Kinder aus Riethnordhausen mit ihren Eltern und Großeltern an einem Laternenumzug durch den Ort teilgenommen. Davor war die Bonifatius-Kirche während eines Gottesdienstes recht gut gefüllt. Ein Laienprediger aus Alperstedt erinnerte dabei an die Legende vom Heiligen Martin, der einst seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte und so ein Beispiel von Mitmenschlichkeit gegeben hatte. Die Freiwillige Feuerwehr gab Fackeln für den Umzug aus und sorgte für die verkehrstechnische Absicherung. Vor dem FFW-Gerätehaus war der Grill angezündet, für die durstigen Kehlen gab es verschiedene nichtalkoholische und alkoholische Getränke.

  • Martini-Umzug

    • Amtsblatt Nummer: 13/2021

    Die Feuerwehr hatte am 10. November zu einer Martini-Feier eingeladen, und viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern waren gekommen. Begonnen hatte der späte Nachmittag mit einem Gottesdienst, auf dem die Mitmenschlichkeit des Heiligen Martin betont wurde, der nach einer Legende seinen Mantel mit einem nackten Bettler geteilt haben soll. Anschließend zogen die Kinder und ihre Begleiter mit Lampions und Fackeln zum Sportplatz, wo die Freiwillige Feuerwehr Gegrilltes sowie warme Getränke vorbereitet hatte. Für die Kinder gab es als Überraschung kleine Tüten mit Süßigkeiten. Die Geschenke waren vom EDEKA-Zentrallager Straußfurt gespendet worden. Michele Blankenburg von der Feuerwehr war zufrieden mit der Teilnehmerzahl:

    „Unsere Einladung wurde von den Nurznern gut angenommen“, freute er sich.

  • Martini-Umzug mit der Jugendfeuerwehr

    • Amtsblatt Nummer: 12/2015

    Angeführt und begleitet von den Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr zogen viele Eltern mit ihren Kindern zu Martini am 10. November von der Kirche durch den Ort bis zum Feuerwehrgerätehaus. Dort hatte die Kameraden Feuerschalen aufgestellt, den Grill angezündet sowie warme und kalte Getränke vorbereitet. Die kleine Martini-Feier, die nun schon seit einigen Jahren begangen wird, findet immer mehr Zuspruch.

    Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Gottesdienst, bei dem an den Heiligen Martin erinnert wurde, der vor rund 1 300 Jahren lebte. Er hatte seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt. Barmherzigkeit und Hilfe seien Werte, die zu allen Zeiten den Kindern vermittelt werden sollten, hieß es in der Andacht.

  • O Abendklang

    • Amtsblatt Nummer: 11/2010

    Wir erlebten am 17.9. ein wunderbares Konzert des Rostov Don Kosaken-Chores in der St. Bonifatius-Kirche. Schon die ersten Töne der russisch-orthodoxen Gesänge, in denen die Sänger mit dunklen Bässen und klaren Tenören brillierten, ließen die unverkennbaren russischen Weisen erkennen. Wunderbar auch das Wechselspiel zwischen Chor- und Sologesang. Der Ataman (gewählter Kosakenführer) Vladimir Gorovoi war ein ausgezeichneter Dirigent, ebenso Chorsänger und Solist. Auch kündigte er die Titel in deutscher Sprache an, wie Guten Abend mein Herr, Vor Deinem Kreuz, Ave Maria u.a. also Kirchgesang, ohne Mikrofon, ein echter stimmgewaltiger Männerkirchenchor. Nach einer kurzen Pause bewiesen die 8 Sänger, einer mit Harmonika und bunten Trachten, in ihren Volksliedern ihren Lebensmut, ihr Temperament. Als „Katjuscha“ erklingt, erinnerten wir uns an die Nachkriegszeit, als das berühmte Alexandrow-Ensemble in Berlin zum ersten Mal uns mit russischen Volksliedern bekannt machte, aber auch in Deutsch „Im schönsten Wiesengrunde“. Wie im 1. Teil erklangen die Weisen im Wechselspiel von Chor- u. Sologesang, wie Katjuscha, vom Don, vom wilden Kosakenleben, von den Wolgaschleppern und dem wunderschönen „0 Abendklang“. Viele Gäste summten mit. Die Sänger bekamen stets viel Beifall; aber am meisten als ein Bassist das Wolgalied in Deutsch sang - aus Lehars Operette Zarewitsch“. Es steht ein Soldat am Wolgastrand“.

    Zum Abschluss durfte natürlich „Kalinka“ nicht fehlen, wobei die ca. 100 Gäste begeistert mitklatschten. Nach den Dankesworten durch Pfarrer Polney und dem Überreichen einer traditionellen Rose sangen und tanzten die „Kosaken“ Marusja. Mit herzlichem Beifall verabschiedeten sich die „Wilden Kosaken“- es war ein echter Ohrenschmaus!

  • Pilgerweg zum Kirchberg

    • Amtsblatt Nummer: 09/2017

    Seit Mai dieses Jahres gibt es in Riethnordhausen einen kleinen Pilgerweg. Am alten Aufgang zum Kirchberg seitens der Erfurter Straße haben Schüler der CJD-Christopherus-Schule Erfurt mit sehr viel Liebe und Einfallsreichtum Puppen aufgestellt, die mit geistlichen und weltlichen Sinnsprüchen geschmückt sind. Die Projektarbeit wird laufend erweitert. Inzwischen schmücken bereits sieben Puppen den alten Aufstieg zur Kirche.

  • Ratssitzung in der Kirche

    • Amtsblatt Nummer: 10/2014

    Pfarrer Matthias Polney hat Ende Juli besondere Gäste in der Sankt Bonifatius-Kirche empfangen. Der Gemeinderat traf dort zu seiner jüngsten Sitzung zusammen. „Die Kirche ist gleichzeitig Treffpunkt und Gemeinschaftsraum“, sagte er zur Begrüßung, „deswegen freue ich mich, dass Gemeinderat und Kirchenrat gemeinsam an einem Tisch sitzen.“

    Gemeinsam mit den Mitgliedern des Kirchenrates stellte er den Gemeinderäten die neuesten Errungenschaften der Kirchgemeinde vor. Besichtigt wurde die neue Wärmepumpe, die eine gleichmäßigere Temperatur innerhalb der Kirche und damit bessere Bedingungen für die wertvolle Orgel garantieren soll. Der Orgelbauer hatte starke Bedenken wegen der Temperaturschwankungen im Kirchenschiff geäußert, die mit der vorhandenen Holz-Kohle-Heizung auftraten, und eventuell hohe Reparaturkosten vorhergesagt. Die Gemeinde hatte sich mit 10 000 Euro an den Kosten für den Kauf und den Einbau der Wärmepumpe beteiligt. Dabei sind jeweils die Hälfte eine Spende und ein zinsfreier Zuschuss, der innerhalb von zwei Jahren zurückbezahlt werden muss. In Augenschein wurden auch die Gemeinschaftsgrabanlage und die Friedhofskapelle genommen. Bürgermeister Jürgen Hieber (parteilos) gab anschließend Informationen zur Jahresrechnung 2013 für Riethnordhausen. Der Bericht stellt fest, dass der Verwaltungs- und Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen ist. Hervorgehoben wurde, dass die Gemeinde die höchsten Rücklagen der vergangenen 15 Jahre erzielt hatte. Zur Einwohnerentwicklung teilte Hieber mit, dass die Zahl der Bürger mit Hauptwohnsitz wieder ansteigt. Riethnordhausen hatte vor zehn Jahren 1127 Einwohner, im vergangenen Jahr waren es nur noch 999. Mit Stand Ende Juni sind es wieder 1 007 Einwohner. Beschlossen wurde, ein Schreiben an das Landratsamt in Sömmerda zu richten. Der Landkreis ist verantwortlich für das Grundstück der ehemaligen Schule in Riethnordhausen, sagte der Bürgermeister. Das gesamte Areal ist mittlerweile in einem beklagenswerten Zustand und ein Schandfleck in dem ansonsten schönen Dorf. „Wir wollen Aussagen über die Zukunft des Objektes“, erklärte Jürgen Hieber.

    Inzwischen hat das Landratsamt reagiert und rund um die Schule Strauchwerk und Pflanzen entfernen lassen.

  • Russisches Ensemble in der Bonifatius-Kirche

    • Amtsblatt Nummer: 12/2014

    Einen wunderschönen musikalischen Abend erlebten die Gäste Anfang Oktober mit dem russischen Ensemble „Iwuschka“ in der Nurzener Bonifatius-Kirche. Die Lieder wurden mehrstimmig und klangvoll vorgetragen. Dabei waren die Sängerinnen und Sänger in typischer russischer Volkstracht gekleidet. Die Tänzerinnen brachten Schwung und Abwechslung und trugen graziös und optisch sehenswert ihre Darbietungen zu „Matroschka“, „Balaleika“ sowie als Wasserträgerinnen vor.

    Als eine angenehme Überraschung sang das Quartett deutsche Volkslieder wie das Rennsteiglied oder „Isabella“. Die Gäste sagen fleißig mit und klatschten tüchtig. Bei dem Lied „Ich ging einmal spazieren….“ bekamen einige Gäste kleine Klangkörper und unterstützten damit den Gesang.

    Zum Abschluss bedankte sich das Team mit Harmonikaspieler für den Beifall und wünschte allen Gesundheit und gute Tage.

    Der Pfarrer bedankte sich ebenfalls für das nette Programm und wünschte weitere Erfolge. Frau Pfanne überreichte jedem eine Rose. Zufrieden verließen alle die Kirche - mancher wird auf dem Heimweg „Kalinka“ gesummt haben.

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